Hausbett für Nora

In kleinen Schritten wandelt sich unser Büro-, Gäste- und Nähzimmer in ein Kinderzimmer für Nora. Bis auf einen Kleiderschrank ist nun alles ausgeräumt und ein Regal mit tollen Spielsachen ist eingezogen. Jetzt fehlt nur noch ein Bett für den Mittagsschlaf und zum Kuscheln.


Da Nora selbständig ihn ihr Bett krabbeln können soll, musste es ein Bodenbett werden. Aber nur eine Matratze auf dem Boden ist sehr langweilig, daher gab es ein Holzhaus dazu. Abends auf dem Sofa entstand dann eine kleine Skizze. Nach dem Besuch beim Möbelschweden für Matratze und Lattenrost und der Beschaffung von jeder Menge Kieferbalken aus dem Baumarkt unseres Vertrauens, ging es in den Keller. Balken ablängen, Nuten und Zapfen fräsen und sägen (Schrauben sind immer noch verpönt), zum Schluss wird das Ganze verleimt. Nach einer Runde verschleifen gab es noch den bewährten Anstrich mit weißer Holzlasur. Ein paar Tage später, nachdem alles getrocknet war, kam, wie sich herausstellte der schwierigste Part in diesem Projekt. Das Bett musste aus dem Keller ins Kinderzimmer im OG. Durch die enge Treppe aus dem Keller ging es gerade noch nach oben, aber danach war Schluss. So musste das Bett (wie auch schon unsere Kleiderschränke fürs Schlafzimmer) über die Terrasse, den Tisch des Holzbackofens, das Garagendach, das Terrassendach durchs Schlafzimmerfenster. Jetzt steht das Hausbett im Kinderzimmer und wird fleißig genutzt, zum Schlafen, kuscheln und klettern.

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